Finanzberichterstattung
Unser Geschäftsbericht
Dresden, 12.05.2026, Rund 83.000 Menschen sind in Dresden bei Vonovia zu Hause. Damit das so bleibt, investiert Dresdens größter Vermieter weiter in die eigenen Häuser und Quartiere. So flossen 2025 rund 89,5 Millionen Euro in Modernisierung, Instandhaltung und Brandschutz. Für 2026 plant Vonovia ähnlich hohe Investitionen (ca. 86 Millionen Euro).
„Wenn es ums Wohnen geht, verstehen wir uns als Partner der Stadt“, sagt Ingolf Stitz, Leiter des Regionalbereichs Dresden von Vonovia und verantwortlich für die Aktivitäten des Wohnungsunternehmens in Dresden. „Auch in diesem Jahr investieren wir umfangreich in unsere Quartiere. Dabei behalten wir bezahlbare Mieten, Klimaziele und Wirtschaftlichkeit gleichermaßen im Blick.“ Ingolf Stitz ergänzt: „Entscheidend ist für uns nicht die einzelne Maßnahme, sondern die Verlässlichkeit dahinter: Wir investieren weiter, wir bleiben ansprechbar und wir entwickeln unsere Gebäude in Dresden Schritt für Schritt weiter.“
Vonovia ist der größte Vermieter in Sachsens Landeshauptstadt. Zum Jahresende 2025 hat das Unternehmen mehr als 40.000 Wohnungen, das Zuhause von rund 83.000 Menschen. Die durchschnittliche Kaltmiete von Vonovia in Dresden liegt bei 7,29 Euro pro Quadratmeter. Der Dresdner Durchschnitt beträgt laut Mietspiegel 7,33 Euro. Mehr als 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten in der Stadt für Vonovia, darunter zahlreiche Auszubildende. Damit ist das Unternehmen ein wichtiger Arbeitgeber und prägt den Wohnungsmarkt der Stadt seit vielen Jahren mit.
Die Zufriedenheit der Mieterinnen und Mieter bleibt ein wichtiger Maßstab für die Arbeit vor Ort. 2025 lag der Kundenzufriedenheitsindex in Dresden bei 81,7 Prozent. Die Zahl zeigt: Eine große Mehrheit der Dresdner Mieterinnen und Mieter bewertet das Wohnen bei Vonovia positiv. „Das macht uns stolz und zeigt, dass die Arbeit meiner Kolleginnen und Kollegen vor Ort ankommt“, sagt Stitz. „Gleichzeitig ist es für unser ganzes Team ein Ansporn, für die Menschen weiter engagiert zu sein und zu arbeiten.“
In diesem Jahr liegt der Fokus klar auf den bestehenden Gebäuden. Vonovia plant dafür Investitionen von rund 86 Millionen Euro und damit ähnlich viel wie im Vorjahr. Das Unternehmen modernisiert seine Bestände energetisch und investiert in Brandschutz und andere Verbesserungen. Größere Projekte laufen unter anderem in der Michelangelostraße 7, der Albertstraße 13-27, dem Quartier Löwenhainer Straße/ Bertelsdorfer Weg/ Reichenauer Weg und am Neustädter Markt. Ergänzend läuft bei Vonovia an der Blasewitzer Straße ein Neubauprojekt mit 41 Wohnungen vor. „Der Bedarf an Wohnraum ist da. Gleichzeitig müssen Projekte wirtschaftlich umsetzbar, das bedeutet eine bezahlbare Miethöhe“, erklärt Stitz. „Deshalb konzentrieren wir uns auf Maßnahmen, die wir verlässlich umsetzen können und die den Bestand sinnvoll ergänzen.“ Das Umfeld für Neubau bleibt dabei herausfordernd.
Auch 2025 standen vor allem energetische Sanierungen im Mittelpunkt. Insgesamt investierte Vonovia rund 89,5 Millionen Euro in Dresden, davon etwa elf Millionen Euro in Brandschutzmaßnahmen. Schwerpunkte lagen in innerstädtischen Quartieren. Die Maßnahmen zeigen: Vonovia entwickelt die Gebäude in Dresden systematisch Schritt für Schritt weiter.
Neben den Investitionen in die Gebäude engagiert sich Vonovia für das Zusammenleben in den Quartieren. 2025 standen Aktivitäten für das nachbarschaftliche Miteinander im Fokus. Insgesamt unterstützte Vonovia verschiedene Projekte mit rund 123.000 Euro. Dazu gehörten Mieterfeste in verschiedenen Stadtteilen mit etwa 1.600 Besucherinnen und Besuchern. Von Pflanzaktionen an mehreren Standorten Dresdens profitierten mehr als 700 Teilnehmende. An sie wurden rund 3.000 Pflanzen ausgegeben, die danach Balkone und Höfe zum Erblühen brachten. Auch Kitas, Schulen, Vereine und kulturelle Einrichtungen hat Vonovia aktiv unterstützt, etwa mit Spielmaterial, Aktionen für Kinder und Projekten im direkten Umfeld. „Das Leben entsteht in den Quartieren und mit den Menschen, die hier leben. Dort sind wir präsent, machen mit und unterstützen, wo es sinnvoll ist“, sagt Stitz. Zudem tragen einzelne neue Gewerbeangebote dazu bei, Quartiere zu stabilisieren und zusätzliche Impulse zu setzen.
Vonovia treibt die Entwicklung hin zu einem klimafreundlichen Gebäudebestand weiter voran. Ein Großteil der Quartiere in Dresden ist bereits an Fernwärme angeschlossen. Parallel baut das Unternehmen Photovoltaik weiter aus. Mit der installierten Leistung von fast 16 Megawattpeak (15,824 MWp) lassen sich rechnerisch ca. 4.400 Haushalte ein Jahr mit umweltfreundlichem Sonnenstrom versorgen.
2026 geht zudem der erste so genannte Wärmepumpen-Cube in Dresden an den Start, unter anderem an der Karlsruher Straße. Dabei handelt es sich um eine kompakte Energiezentrale, die Gebäude oder Quartiere mit Wärme und Warmwasser auf Basis erneuerbarer Energien versorgt. „Klimaschutz setzen wir direkt im Bestand um. Schritt für Schritt wird das auch in Dresden sichtbar“, so Stitz.
Wohnungen in Dresden: 41.470
Mieterinnen und Mieter: ca. 83.000
Durchschnittsmiete Vonovia: 7,29 €/m²
Durchschnittsmiete Dresden: 7,33 €/m²
Mitarbeiter: ca. 1.200
Investitionen 2025: ca. 89,5 Mio. €
Geplante Investitionen 2026: ca. 86 Mio. €
Kundenzufriedenheit (CSI 2025): 81,7 %
Installierte Leistung Solaranlagen in DD: 15,824 MWp
Investitionen Nachbarschaft 2025: ca. 123.000 €
Anzahl Mieterfeste 2025: 5
Besucher Mieterfeste: ca. 1.600
Pflanzaktionen: 4 Standorte
Verteilte Pflanzen: ca. 3.000
Bild: Vonovia / Wirsig