Luka Mucic, Vorstandsvorsitzender:
„Ich bin jetzt seit etwas mehr als zehn Wochen Vorstandsvorsitzender von Vonovia. Mich beeindrucken das einzigartige Geschäftsmodell des Unternehmens, der sehr stabile Wachstumspfad des Vermietungsgeschäfts sowie die Chancen und das Wachstumspotenzial in den Non-Rental-Segmenten. Darin liegen die Stärken von Vonovia. Auf dieser Basis bestätigen wir unsere Prognose für 2026 und unsere Ziele für 2028. Außerdem sehe ich weitere Opportunitäten, die wir nutzen werden. Wir wollen das Wachstum beschleunigen, um zusätzlichen Wert zu schaffen. Dies erfordert auch ambitioniertere Ziele für die Verschuldung.“
„Wohnen ist kein gewöhnliches Produkt – es bedeutet, unseren Kundinnen und Kunden ein Zuhause zu geben. Damit ist eine besondere Verantwortung verbunden, die wir sehr ernst nehmen. Die Kundenzufriedenheit lag Ende 2025 mit 76,5 % auf einem Rekordwert. Gleichzeitig treiben wir den Neubau konsequent voran und verstärken unsere Aktivitäten in der seriellen Modernisierung. Wir stehen zu unserer Verantwortung gegenüber unseren Stakeholdern, und wir sind führend in unserer Branche, wenn es darum geht, die drängenden Herausforderungen des Klimawandels und die anhaltende Wohnungsknappheit anzugehen.“
„Die verschiedenen Ratingagenturen bewerten unseren Ausblick als stabil, und unsere relevanten Kennzahlen entwickeln sich positiv – somit sehen die Ratingagenturen uns mit unserem aktuellen Verschuldungsgrad in einer sehr guten Position. Gleichzeitig dürfen wir die Belastungen durch steigende Finanzierungskosten nicht außer Acht lassen. Unser Ziel ist es, das Wachstum zu stärken und Mehrwert für unsere Aktionärinnen und Aktionäre zu schaffen. Dafür ist es notwendig, den Verschuldungsgrad weiter zu senken, sodass sich Umsatzsteigerungen stärker im Ergebnis zeigen. Anders als in den Jahren 2022 bis 2024 lassen wir uns nun davon leiten, was der nachhaltigste Weg zum Schuldenabbau ist, und suchen nicht einfach nur nach der schnellsten Lösung. Vonovia agiert jetzt aus einer Position der Stärke und bewegt sich in einem viel positiveren Umfeld; anders als in früheren Jahren, als das Unternehmen mit einem ungünstigen Markt, stark steigenden Zinsen und fallenden Werten zu kämpfen hatte. Um es klar zu sagen: Die neuen Vorgaben für den Verschuldungsgrad stellen keine Abkehr von unseren EBITDA-Zielen für 2028 dar. Diese Ziele bleiben unverändert – wir streben lediglich einen schnelleren Schuldenabbau an als ursprünglich vorgesehen.“