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Text auf Betonwand: EVERYONE IS WELCOME, Kreidezeichnungen darunter.
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Wohnraum für vulnerable Zielgruppen

Menschen können aus unterschiedlichen Gründen auf dem Wohnungsmarkt benachteiligt sein. Gerade von Obdachlosigkeit betroffene oder bedrohte Personen sowie Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten, brauchen besonderen Schutz und Unterstützung bei der Suche nach einem Zuhause. Ihnen bieten wir Raum zum Ankommen. Der Housing-First-Ansatz und das dazugehörige Netzwerk helfen uns dabei, einen substanziellen Beitrag zur Bekämpfung von Wohnungslosigkeit zu leisten. Wir setzen uns für eine inklusive Gesellschaft ein, indem wir Geflüchteten, insbesondere aus der Ukraine, schnell und unbürokratisch helfen. Unser Engagement für Vielfalt und Inklusion ist ein fester Bestandteil unserer Unternehmenskultur. 

Unsere Ziele und Steuerungsgrößen

Unser Ziel ist es, besonders schutzbedürftigen Menschen – insbesondere wohnungslosen, von Wohnungslosigkeit bedrohten sowie geflüchteten Personen – den Zugang zu sicherem und langfristigem Wohnraum zu ermöglichen. Damit leisten wir einen aktiven Beitrag zur sozialen Stabilität in unseren Quartieren und zur Entlastung angespannter Wohnungsmärkte.

Managementansatz

Vonovia nutzt ihre Kernkompetenz – die Vermietung von Wohnraum – als zentralen gesellschaftlichen Hebel. Unser Ansatz basiert darauf, schutzbedürftigen Menschen direkten Zugang zu regulären, unbefristeten Mietverhältnissen zu ermöglichen und diese durch begleitende Unterstützungsangebote zu stabilisieren.

Durch die Bereitstellung regulärer Mietverhältnisse, langfristige Partnerschaften mit Kommunen und sozialen Trägern sowie gezielte Unterstützungs- und Aufklärungsmaßnahmen fördern wir die nachhaltige Integration vulnerabler Gruppen in den regulären Wohnungsmarkt und sensibilisieren für diese gesellschaftlich relevanten Themen. Gleichzeitig stärken wir die soziale Resilienz unserer Quartiere und verbinden unternehmerische Stabilität mit gesellschaftlicher Verantwortung.

Unser Beitrag zu Wohnraum für vulnerable Gruppen

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Bekämpfung von Wohnungslosigkeit 

Im Bereich Wohnungslosigkeit verfolgen wir primär den Housing-First-Ansatz. Dieser sieht vor, dass Betroffene unmittelbar in ein reguläres Mietverhältnis aufgenommen werden – unabhängig von bestehenden sozialen oder gesundheitlichen Belastungen. Erst im Anschluss erfolgt in enger Kooperation mit sozialen Trägern eine individuell angepasste Begleitung. So schaffen wir frühzeitig Stabilität und vermeiden lange Übergangsphasen in temporären Unterkünften. 

Ein zentraler Hebel ist dabei die enge Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen wie dem Bundesverband Housing First e.V., kommunalen Einrichtungen sowie Landesinitiativen, etwa „Endlich ein ZUHAUSE!“ in Nordrhein-Westfalen. Darüber hinaus integrieren wir entsprechende Konzepte gezielt in unsere Quartiers- und Neubauentwicklungen.

So haben wir beispielsweise in Berlin im Rahmen eines Neubauprojekts der BUWOG Räumlichkeiten für die Obdachloseneinrichtung „Haus Strohhalm“ bereitgestellt und den Träger bereits frühzeitig in die Planungsphase einbezogen. Der Neubau wurde bedarfsgerecht ausgestaltet und bietet mehr als 40 Plätze.

Familie mit kleinem Kind winkt und lächelt in Türöffnung.
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Schutz für Geflüchtete

Auch im Bereich der Geflüchtetenhilfe handeln wir schnell und unbürokratisch. Über die Reaktivierung der Wohnraumkarte – einer Koordinationsplattform für Kommunen, die während der Flüchtlingskrise 2015/16 ins Leben gerufen wurde – ermöglichen wir die Vermittlung von Wohnungen, auch über den eigenen Bestand hinaus. Zusätzlich mobilisieren wir interne Ressourcen, etwa durch die Aktivierung eigener Handwerkskapazitäten oder durch Unterstützung bei der Möblierung, um Wohnraum kurzfristig nutzbar zu machen. In einzelnen Regionen arbeiten wir mit zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammen, um geschützte Wohnformen für unbegleitete minderjährige Geflüchtete bereitzustellen.

Aufklärung zum Thema „häusliche Gewalt“

Häusliche Gewalt gegen Frauen – insbesondere durch ihren Partner oder Ex-Partner – ist in Deutschland ein verbreitetes, aber in der öffentlichen Debatte zu wenig wahrgenommenes Problem. Um Frauen und Mädchen besser vor Gewalt zu schützen, braucht es einen ganzheitlichen Ansatz, der Prävention, rechtliche Maßnahmen, Schutzmaßnahmen und Unterstützung für Betroffene miteinander verbindet. Besonders wichtig ist dabei die Sensibilisierung der Gesellschaft. 

Mit einer gemeinsamen Aufklärungskampagne wollen der Verein „Frauen helfen Frauen e.V.“ und Vonovia Betroffenen häuslicher Gewalt helfen und Nachbarn anhalten, aufmerksam zu sein. In zahlreichen Städten sollen Plakate und Postkarten, die in den Wohnungsbeständen verteilt werden, die Menschen sensibilisieren und informieren.

Weitere Infos:
Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ bietet Frauen, Personen aus deren sozialem Umfeld und Fachkräften unter der Nummer 116 016 rund um die Uhr kostenlose, barrierefreie und anonyme Beratung auf Deutsch und 18 Fremdsprachen an. Weitere Informationen findet ihr unter www.hilfetelefon.de.

Die App des Vereins „Gewaltfrei in die Zukunft e.V.“ bietet von häuslicher Gewalt betroffenen Personen einen niedrigschwelligen Zugang zu Informationen und Unterstützungsangeboten und soll als Brücke in das bestehende Hilfenetzwerk dienen. Weitere Informationen.

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